Damen I mit wechselhaften Ergebnissen vor der Weihnachtspause

Die Damen I des FC Langweid blickten in den vergangenen Wochen auf drei intensive Spieltage in der Landesliga Süd-West zurück, die sowohl positive Entwicklungen als auch sportliche Herausforderungen mit sich brachten.

Den Auftakt bildete der Heimspieltag am 15. November, an dem Langweid zunächst auf den Eichenauer SV traf. In diesem Spiel zeigte die Mannschaft eine ihrer bislang besten Saisonleistungen und feierte den ersten Saisonsieg. Mit einem konzentrierten und soliden Auftritt sowie wenigen Eigenfehlern gelang ein verdienter 3:0-Erfolg (25:22, 25:11, 29:27). Besonders die Genauigkeit im Spielaufbau und die Ruhe in entscheidenden Momenten zeichneten das Team aus.

Im zweiten Spiel des Heimspieltages wartete mit dem TSV Burgberg, dem damaligen Tabellenführer, ein deutlich schwererer Gegner. Getragen von der Energie des ersten Sieges hielt Langweid im ersten Satz stark dagegen und konnte diesen mit 25:15 für sich entscheiden. In den folgenden Durchgängen machte sich jedoch der Kräfteverschleiß bemerkbar. Burgberg setzte sich zunehmend durch, sodass die Partie letztlich mit 1:3 (25:15, 18:25, 16:25, 15:25) verloren ging. Dennoch zeigte das Spiel, dass Langweid auch gegen Spitzenteams konkurrenzfähig sein kann.

Mit neuem Selbstvertrauen ging es am 29. November auswärts zum SV Mauerstetten. Die Hoffnungen auf weitere Punkte waren groß, konnten jedoch nicht erfüllt werden. Das Spiel ging mit 1:3 (20:25, 14:25, 25:15, 12:25) verloren. Viele Eigenfehler, fehlende Konsequenz im Angriff und eine insgesamt zu geringe Durchschlagskraft verhinderten ein besseres Ergebnis. Zusätzlich erschwert wurde die Situation durch den Ausfall der Stamm- Diagonalangreiferin, die sich zuvor in einem Testspiel verletzt hatte. Eine positionsbedingte Umstellung war notwendig, wodurch sich das Team erst neu finden musste.

Der bislang letzte Spieltag fand am 13. Dezember in Kaufering gegen die Lechrain Volleys statt. Auch hier erhoffte sich Langweid Zählbares, musste sich jedoch deutlich mit 0:3 (14:25, 10:25, 17:25) geschlagen geben. Zwar gab es viele lange und umkämpfte Ballwechsel, in denen die Mannschaft großen Einsatz zeigte und zahlreiche Bälle verteidigte, doch ein sehr starker Block und konsequente Angriffe der Gastgeberinnen ließen kaum eigene Angriffspunkte zu. Personelle Engpässe durch krankheitsbedingte Ausfälle führten erneut zu Umstellungen, unter anderem im Angriff. Trotz ordentlicher Annahme fehlten am Ende die Lösungen, um dauerhaft Druck aufzubauen.

Insgesamt zeigen die vergangenen Spieltage ein Team, das kämpft und Einsatz zeigt, aktuell jedoch noch nicht konstant genug seine Stärken aufs Feld bringt. Daran gilt es in den kommenden Wochen weiter zu arbeiten, um die positiven Ansätze – wie beim Heimspiel gegen Eichenau – wieder häufiger abrufen zu können.

Damit endete das Volleyballjahr 2025 für die Damen I sportlich zwar ohne Punkte, jedoch mit wichtigen Erkenntnissen. Die Trainingspause fällt bewusst kurz aus, denn bereits am 10. Januar 2026 geht es auswärts beim TSV Burgberg weiter. Ziel ist es, die positiven Ansätze aus den vergangenen Spielen mitzunehmen und im neuen Jahr wieder konstanter auf dem Feld zu stehen.