Damen I zeigen Kampfgeist und holen wichtigen Heimsieg

Die Damen I des FC Langweid starteten mit zwei Spieltagen in das neue Jahr 2026, die sowohl sportliche Herausforderungen als auch einen wichtigen Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt mit sich brachten.

Der erste Spieltag des Jahres führte das Team am 10. Januar auswärts zum TSV Burgberg. Gegen den damaligen, noch ungeschlagenen Tabellenführer entwickelte sich ein Spiel, in dem Langweid vor allem im ersten Satz gut mithalten konnte. Trotz eines frühen Rückstands kämpfte sich die Mannschaft beim Satzball gegen sich noch einmal um mehrere Punkte heran und zeigte dabei großen Einsatz und Spielfreude. Am Ende ging der Satz jedoch mit 20:25 verloren. In den folgenden beiden Durchgängen machte sich die hohe Fehlerquote bemerkbar, sodass Burgberg seine Routine ausspielen konnte. Die Partie endete mit einer 0:3-Niederlage (20:25, 12:25, 16:25). Trotz des Ergebnisses stand vor allem der Spaß am Spiel und die Freude am gemeinsamen Auftreten im Vordergrund – auch wenn viele Eigenfehler ein besseres Resultat verhinderten.

Deutlich erfolgreicher verlief der Heimspieltag am 17. Januar, der in Tapfheim ausgetragen wurde. Im ersten Spiel gegen die Lechrain Volleys zeigte Langweid eine geschlossene Mannschaftsleistung und konnte sich mit einem 3:0-Erfolg (25:23, 25:22, 26:24) belohnen. Mit guten Aufschlägen setzte das Team die Annahme der Gäste früh unter Druck und nahm ihnen damit die Möglichkeit, alle Angreiferinnen einzubinden. Eine stabile Annahme auf Langweider Seite ermöglichte ein variables Angriffsspiel. Besonders Anna Kopold überzeugte mit druckvollen Aufschlägen, während Sophia Keil über die Mitte immer wieder mit starken Angriffen punktete. Der zweite Saisonsieg war das verdiente Ergebnis eines konzentrierten und mannschaftlich geschlossenen Auftritts.

Im zweiten Spiel des Tages gegen FTM Schwabing knüpfte Langweid zunächst an die gute Leistung aus dem ersten Spiel an. Die ersten beiden Sätze wurden offen gestaltet, gingen jedoch mit 21:25 und 16:25 an die Gäste. Starke Aufschläge und ein stabiler Block von Schwabing erschwerten den Spielaufbau, zudem schlichen sich wieder vermehrt Eigenfehler ein. Die Annahme geriet zunehmend unter Druck, wodurch es schwer wurde, eigene Angriffe konsequent zu Ende zu spielen. Mit nachlassender Stimmung und fehlender Durchschlagskraft ging der dritte Satz deutlich mit 10:25 verloren.

Trotz der Niederlage im zweiten Spiel überwiegt die positive Bilanz des Spieltages: Mit dem Sieg gegen die Lechrain Volleys konnte Langweid wichtige Punkte im Kampf um den Relegationsplatz sammeln und zeigen, wozu die Mannschaft fähig ist, wenn sie als Team auftritt.

Weiter geht es am 31. Januar in München mit den Spielen gegen den TSV TB München III und den TSV München-Ost, wo die Damen I erneut wichtige Punkte sammeln möchten.